Schrotthändler kappen deutsch-asiatische Internetleitung

AFP | 24.08.2010
Bild: Datenschleife mit Globus


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Sofia - Eine zentrale Internetleitung zwischen Deutschland und Asien hat ein Trio bulgarischer Schrotthändler gekappt. Der Datenstrom sei für zehn Stunden unterbrochen gewesen, teilte das bulgarische Innenministerium in Sofia am Montag mit.


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Die drei Männer hatten demnach in der Stadt Jambol im Südosten des Landes im Boden nach Metallkabeln gegraben, um diese weiterzuverkaufen.

Dabei durchtrennten sie ein Glasfaserkabel, das unter anderem für die Übermittlung von Bankdaten zwischen Deutschland und Asien genutzt wird. Die drei Männer seien am Montag festgenommen worden. Der Schaden beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf 900.000 Euro.

Der Diebstahl der Metallkabel von Telefonanbietern, Eisenbahnen oder Stromanbietern ist in Bulgarien weit verbreitet. Meist stecken Schrotthändler hinter den Delikten. Die Regierung in Sofia versucht, den um sich greifenden Diebstahl mit einer schärferen Regulierung der Schrotthändler-Branche zu bekämpfen.



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