Schröder regt weltweite Gespräche zur Energiesicherung an

dpa | 17.03.2009
Bild: Zwei Hände halten schützend die Erde

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Genf - Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) hat einen weltweiten Dialog zur Energiesicherung angeregt. So sollten etwa die USA auch direkt mit dem Iran, Syrien und der radikal-islamischen Hamas sprechen, sagte Schröder am Montag auf einem Energieforum in Genf. "Wir brauchen einen multilateralen Ansatz zur Energiesicherheit", sagte Schröder, der dem Konsortium Nord Stream für den Bau einer Ostseepipeline als Vorsitzender des Aktionärsausschusses vorsteht.


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Weiter forderte der ehemalige Bundeskanzler, die Industrialisierung der Entwicklungsländer dürfe nicht auf Kosten des Umweltschutzes gehen. Vielmehr müssten mehr alternative Energien genutzt werden. "Die Hälfte unserer Energie dürfte bis 2030 aus erneuerbaren Quellen stammen", sagte Schröder.

Unterdessen bekräftigten die Ölminister Saudi-Arabiens und des Irans, dass der Ölpreis zwischen 60 und 75 Dollar je Fass (159 Liter) liegen müsste. Er notiert derzeit um 44 Dollar (33,7 Euro). "Die Tage, in denen Öl die Hauptquelle des Brennstoffes auf der Erde war, sind lange vorbei", sagte der saudische Ölminister Ali al-Naimi. Aber wenn der Ölpreis noch weiter falle, würde auch in alternative Energie wieder weniger investiert, warnte der Minister. Saudi-Arabien ist der größte Ölexporteur der Welt.



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