Schröder: Öl-Abhängigkeit erhöht Verwundbarkeit durch Terrorismus

dpa
Bild: Stromleitungen



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Bonn (dpa) - Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) hat eine globale Energiewende hin zu einer stärkeren Nutzung erneuerbarer Energien gefordert. Das sei auch ein "Gebot der Sicherheit", denn die einseitige Abhängigkeit der Weltwirtschaft vom Öl spiele dem Terrorismus in die Hände, sagte Schröder am Donnerstag auf der Weltkonferenz für Erneuerbare Energien in Bonn. Die "Verwundbarkeit" gegenüber solchem Terrorismus habe sich durch diese Abhängigkeit enorm erhöht.

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Auch die aktuell hohen Ölpreise zeigten dringlich die Notwendigkeit, belastbare und konkrete Absprachen für eine solche Umorientierung weg vom Öl und hin zu regenerativen Ressourcen wie Sonne, Wind, Wasser und Biomasse zu treffen, betonte der Kanzler. Die hohen Preise verbauten global die Chancen für wirtschaftliche Entwicklung, bedrohten den Aufschwung in den Industrieländern und behinderten weltweit die Bekämpfung von Armut und Hunger.

Die Terroranschläge auf Anlagen der Ölversorgung "zielen unmittelbar darauf, die Menschheit an ihrem Lebensnerv zu treffen", sagte Schröder vor Regierungsdelegierten aus 154 Ländern. Die Anschläge in Saudi-Arabien und auch im Irak machten auf dramatische Weise deutlich, dass eine Energieversorgung, die auf möglichst viele verschiedene Energieträger setze, für die internationale Sicherheit "überlebenswichtig" sei.



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