Schluss mit Abofallen im Web: Button-Lösung kommt
- 1 | Per Warnknopf auf Gesamtpreis hinweisen
- 2 | Die Abo-Fallen ausgetrickst
- Abmahnungen: Verbraucherschützer fordern Anti-Abzocke-Gesetz
- Bundestag beschließt Gesetz gegen Internetabzocke
- Haftstrafe für Betreiber von Internet-Abofallen
gesamtes Archiv
Berlin - Betrüger haben im Internet zahlreiche neue Möglichkeiten entdeckt, ahnungslosen Verbrauchern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Ein neues Gesetz soll die Web-Abzocke nun beenden: Ab nächster Woche gilt die "Button-Lösung".
Verbraucher sind ab dem kommenden Mittwoch besser vor Kostenfallen im Internet geschützt. Am 1. August tritt das Gesetz zur sogenannten "Button-Lösung" in Kraft, das Online-Einkäufe sicherer machen soll. Unübersehbar müssen Anbieter ihre Kunden fortan vor Abschluss eines Internetgeschäfts über den Gesamtpreis informieren. Per Klick auf eine deutlich gekennzeichnete Schaltfläche muss der Kunde dann bestätigen, dass er weiß, dass seinen Bestellung Geld kostet. Nur wenn ein solcher "Warnknopf" gedrückt wurde, kommt ein rechtsverbindlicher Kaufvertrag zustande.
"Ich bin sicher, dass wir mit dieser Neuregelung vielen Betrügern im Internet das Handwerk legen können", erklärte Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) am Freitag. Mit der Umsetzung des Gesetzes zum 1. August nehme die Bundesrepublik eine Vorreiterrolle in Europa ein. Eine EU-weite Richtlinie für besseren Verbraucherschutz soll demnach erst bis Ende 2013 kommen.
Bisher hatten unseriöse Internetunternehmen ein relativ leichtes Spiel: Mit Gratis-Angeboten lockten sie ihre Kunden auf ihre Webseite. Um die vermeintlich kostenlosen Dienste zu nutzen, musste der Verbraucher aber seine persönlichen Daten angeben. Am Ende bekam er für seine Gutgläubigkeit die Rechnung: Per E-Mail oder Post verlangten die Anbieter zum Teil immense Summen für den angeblich abgeschlossenen Kaufvertrag oder das angebliche Abonnement.
Weitere Nachrichten vom 27.07.2012
- China attackiert klagende Solarunternehmen
- Kernfusion: Forschungsreaktor könnte Land und Leute verstrahlen
- Amazon investiert nahezu den kompletten Gewinn
- EnBW hebt Prognose für 2012 an: Gasgeschäft läuft gut
- Zweiter Twitter-Ausfall innerhalb weniger Wochen
- Versicherer Ergo will 1350 Stellen streichen
- Spanien: IWF erwartet tiefe Rezession
- Pechsträhne an der Börse: Facebook-Aktie erreicht Tiefpunkt
- Krise und kein Ende? Deutschlands Sorgen in der Finanzbranche
- Neue E-Mails zum EnBW-Deal belasten Mappus
- London 2012: Günstig telefonieren
- Kohlekraftwerke: Trittin ist gegen Altmaiers Vorstoß
- Nach BGH-Urteil: Geld vom Versicherer zurückfordern
- Griechen holen weiter Milliarden von Konten ab
- Samsung hängt Apple ab: Smartphone-Verkäufe und Patentstreit
- Öl wird weiterhin teurer

Tarifvergleiche für Telekommunikation, Versicherungen und Finanzen an.
Mehr erfahren
- Benachrichtigungen verwalten
- Wechselaufträge verfolgen
- Verivox weiterempfehlen
