Saudi-Arabien sieht große Öl-Reserven - Keine OPEC-Beschlüsse
Eine Erhöhung der Förderquoten der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist hingegen nicht in Sicht. Der Öl- Minister Saudi-Arabiens, Ali al-Nuaimi, betonte, dass bei dem Gipfeltreffen der zwölf OPEC-Staaten am kommenden Wochenende in Riad nicht über Produktionsmengen und Preise beraten werde. Bei dem ersten OPEC-Gipfel seit sieben Jahren, zu dem Saudi-Arabiens König Abdullah eingeladen hat, soll es nach Aussage Al-Nuaimis um allgemeinere Themen wie etwa den Umweltschutz gehen.
Al-Nuaimi sagte in Riad zudem, die OPEC und auch Saudi-Arabien selbst seien durchaus in der Lage, schnell und flexibel auf die Bedürfnisse des Marktes einzugehen. Der Einfluss der OPEC auf die Preise sei aber gar nicht so groß. "Deshalb kann ich die Preisentwicklung für die Zukunft auch nicht vorhersagen", fügte er hinzu. Nicht eingehen wollte der Minister auf die Frage, ob die politische Instabilität und die US-Politik in der Region den Preis für Öl in die Höhe getrieben hätten.
Die Internationale Energie-Agentur (IEA) hat ihre Wachstumsprognosen für die weltweite Öl-Nachfrage für das laufende und das kommende Jahr gesenkt. Für 2007 geht die IEA in einer am Dienstag veröffentlichten Studie von einer weltweiten Nachfrage von 85,7 Millionen Fass pro Tag aus, 160 000 Barrel weniger als in ihrer vorherigen Prognose vom Vormonat veranschlagt wurden. Im Jahr 2008 betrage die globale Ölnachfrage voraussichtlich 87,7 Millionen Fass pro Tag, 300 000 Barrel weniger als im Vormonat angenommen wurden.
Die Ölpreise sind am Dienstag um rund einen Dollar gefallen. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Dezember sank um 1,05 Dollar auf 93,57 US-Dollar. Mitte vergangener Woche hatte der WTI-Ölpreis noch einen Rekordstand von 98,63 Dollar erreicht. Ein Barrel der Nordseesorte Brent wurde mit 91,08 Dollar gehandelt. Das waren 89 Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag.
Der Preis für OPEC-Rohöl ist am Montag ebenfalls gesunken. Nach Berechnungen des Sekretariats vom Dienstag in Wien kostete ein Barrel im Durchschnitt 88,80 US-Dollar. Das waren 91 Cent weniger als am vergangenen Freitag (89,71 Dollar).
Weitere Nachrichten vom 14.11.2007
- ZEW: Hoher Ölpreis trifft Verbraucher stärker als Unternehmen
- Zeitung: Deutsche Telekom verzichtet auf Verkauf der Auskunft 11833
- Sony und NXP entwickeln gemeinsam Bezahltechniken fürs Handy
- Energiewirtschaft erwartet steigende Gaspreise
- Presse: T-Mobile Austria plant Abbau von 250 Mitarbeitern
- Drillisch und United Internet kommen bei Freenet-Kauf weiter
- RWE-Chef Großmann will 50 bis 60 Prozent des Gewinns ausschütten
- BVDW: Mobile Internet vor dem Durchbruch zum Massenmarkt
- RWE investiert in Kraftwerke - Neue Sparte für erneuerbare Energien
- Energieagentur ruft OPEC zum Handeln gegen hohe Ölpreise auf
- Rosatom und Siemens vereinbaren Zusammenarbeit bei Atomprojekten
- Solarzellen-Hersteller Q-Cells profitiert von Solarboom
- RWE: Biblis kann nach heutiger Sicht bis Jahresende wieder ans Netz
- Chipkonzern Infineon setzt Serie der Verlust-Jahre fort
- Minister: Russland will Gazprom-Anteil nicht unter 51 Prozent senken
- US-Öl etwas teurer nach deutlichem Preisrutsch am Vortag
- Berlin warnt vor Superbehörde - EU-Pläne für Telekom-Markt abgelehnt
- BP entdeckt großes Gasfeld in Aserbaidschan
- Google enttäuscht über verlängerte Prüfung zu Doubleclick
- Weltklimarat hält Folgen des Klimawandels für unumkehrbar
- RWE verschiebt Börsengang von US-Wassertochter
- Ausblick: Freenet im dritten Quartal mit Umsatzrückgang
- EU-Kommission leitet Verfahren gegen Ungarn ein
- Presse: Repsol und Gas Natural wollen Schadenersatz für Gasprojekt in Algerien
- Google öffnet Handy-Betriebssystem für Entwickler
- Führender Gazprom-Manager kritisiert EU-Kommission
- Benzinpreise geben auf hohem Niveau nach
- China Mobile will iPhone in China vermarkten
- UNO fordert bei Tagung Internet-Zugang auch in armen Ländern
- Französischer Energiekonzern EDF plant Offerte für Gasimporteur Distrigas
- Brüssel verspricht niedrigere Handygebühren und schnelleres Internet
- Trotz sprudelnder Gewinne bleibt E.ON hart - Strompreise steigen
- Vodafone kauft irischen Wettbewerber Perlico

