Satellitenbetreiber: 40 000 Haushalte über Satellit ins Internet
Berlin - Im Internet-Zugang über Satellit sieht der europäische Satellitenbetreiber Astra einen starken Wachstumsmarkt. Das Unternehmen teilte am Dienstag in Berlin mit, dass zwei Jahre nach dem Marktstart in Europa 40 000 Endkunden einen Breitband-Anschluss über Astra-Satelliten hätten. Seit den vergangenen Monaten kämen darüberhinaus jedes Quartal weitere 10 000 neue Nutzer hinzu.
Das System Astra2Connect, mit dem Kunden über die heimische Satellitenschüssel und einem geeigneten Empfänger online gehen können, sei bereits in 14 Ländern flächendeckend verfügbar. Dies sei vor allem für Regionen ohne Zugang zum Internet-Breitband über DSL-Leitungen und Kabel interessant.
Nach dem jüngsten Breitbandatlas sind in Deutschland weit mehr als 1000 Gemeinden und Ortsteile vom schnellen Internet abgeschnitten. Die Bundesregierung hatte gefordert, bis 2010 alle Haushalte an das Breitbandnetz anzuschließen. Ohne Internetzugang über Satellit sei ein flächendeckender Ausbau dieses Netzes im ländlichen Raum faktisch unmöglich, argumentiert Astra.
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