Saarland: FDP dringt auf Verkleinerung des geplanten Kohlekraftwerks

dpa
Bild: Stromleitungen



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Saarbrücken/Ensdorf (dpa) - Die saarländische FDP dringt auf eine Verkleinerung des geplanten Steinkohlekraftwerks in Ensdorf bei Saarlouis. Die CDU-Landesregierung müsse Druck auf den Stromkonzern RWE ausüben, nur einen der zwei geplanten Kraftwerksblöcke zu bauen, forderte der umweltpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Karl-Josef Jochem, am Sonntag laut Mitteilung seiner Partei.

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Zwar sei die FDP für das neue Kraftwerk, weil es "den Energie- und Wirtschaftsstandort Saarland" stärke. Allerdings dürften die Bürger nicht unter einem erhöhten Schadstoffausstoß leiden.

Der Stromkonzern RWE (Essen) hatte in der vergangenen Woche angekündigt, in den nächsten Wochen die Baugenehmigung für das Zwei- Milliarden-Euro-Projekt zu beantragen. Die Inbetriebnahme ist spätestens für das Jahr 2012 geplant. Die neue Anlage soll nach Konzernangaben 1600 Megawatt Leistung erreichen und mehr als 350 neue Arbeitsplätze schaffen. In Ensdorf wird seit mehr als 30 Jahren Strom aus Steinkohle erzeugt.



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