RWE will Zeche Ibbenbüren nicht kaufen
dpa
Dortmund (dpa) - Der Stromkonzern RWE lehnt einen Kauf der Steinkohlezeche Ibbenbüren ab. "Es wäre schwer zu vermitteln, dass RWE einerseits aus der RAG aussteigt, und andererseits einzelne Zechen kauft", sagte RWE-Vorstandschef Jürgen Großmann den "Ruhr Nachrichten" (Freitag). Nordrhein-Westfalens Arbeitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hatte diesen Vorschlag gemacht, weil RWE in der direkten Nachbarschaft zu der Schachtanlage ein Kraftwerk betreibt. Die Zeche liegt in Laumanns Wahlkreis.
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Großmann sieht aber auch nach dem Auslaufen der Kohlesubventionen im Jahr 2018 Chancen für einen Weiterbetrieb der Zeche Ibbenbüren. Die Schachtanlage sei eine der kostengünstigsten deutschen Zechen. Es könne eine Situation geben, "in der wir zum Beispiel einen Versorgungsvertrag abschließen, der über das Jahr 2018 hinausgeht", sagte er. Ein Abnahmevertrag könne ein "geldwerter Vorteil" sein und "jemanden veranlassen, die Zeche auch ohne Subventionen weiter zu betreiben".
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