RWE Westfalen-Weser-Ems erhöht Gaspreise wegen Mehrwertsteuer
dpa
Dortmund (dpa) - Der Regionalversorger RWE Westfalen-Weser-Ems will zum 1. Januar die Mehrwertsteuererhöhung an die Kunden weitergeben. Ansonsten bleiben die Preise stabil, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Dortmund mit. Grund sei der sich abschwächende Ölpreis, an den die Gas-Beschaffungspreise mit zeitlichem Verzug gekoppelt seien. Man hoffe nun auf sinkende Beschaffungskosten. Der Versorger hat rund 400.000 Gaskunden in NRW und im südlichen Niedersachsen.
- Anzeige -
Nach Angaben der Muttergesellschaft RWE Energy in Dortmund werden in gleicher Weise auch die RWE-Regionalgesellschaften RWE Rhein-Ruhr (rund 350 000 Gaskunden) und Mitgas (rund 190 000 Gaskunden) verfahren.
In den vergangenen Jahren hatte RWE Westfalen-Weser-Ems mit Hinweis auf gestiegene Beschaffungskosten jeweils die Gaspreise zum 1. Januar erhöht. Zuletzt hatte das Unternehmen die Gaspreise Anfang Juli um rund 5 Prozent erhöht. Am Dienstag hatten die Versorger Gelsenwasser und AVU Erhöhungen zum Jahreswechsel angekündigt.
Weitere Nachrichten vom 16.11.2006
- Presse: Telekom will Teile von T-Systems verkaufen
- Preisrutsch beim US-Ölpreis - tiefster Stand seit einem Jahr
- Endesa will gerichtliche Blockaden der E.ON-Offerte zurückziehen
- Französischer Konzern Veolia an Leipziger Stadtwerken interessiert
- Staatsanwalt will bis zu sechs Jahre Haft im Dialer-Prozess
- UN fordert vereinfachten Breitband-Zugang für Entwicklungsländer
- Klage gegen EWE-Gaspreiserhöhung abgewiesen
- RWE plant Bau eines 400-Megawatt-Braunkohlenkraftwerks in Ungarn
- Stadtwerke Gießen erhöhen Strompreise
- Spaniens Börsenaufsicht genehmigt E.ON-Offerte für Endesa
- Bundesnetzagentur kürzt E.ON Avacon Gas-Netzentgelte
- Deutschland und Algerien wollen Kooperation im Gas-Geschäft ausbauen
- Industrielle Stromkunden: Preise bei Kapazitätsnutzung niedriger
- Die Leipziger Strombörse EEX und der Spotmarkt
- Online-Händler erwarten 4,1 Milliarden Euro Weihnachtsumsatz
- Gazprom Germania steigert Gewinn um 62 Prozent
- Mitgas erhöht Gaspreise zum 1. Januar
- Experten: Belgien muss geplanten Atomausstieg "überdenken"
- Strombörse: Nicht für hohe Verbraucherpreise verantwortlich
- Belgische Konzerne erwägen Investition in eigenen Atomreaktor
- Australische Macquarie Bank bietet 1,1 Milliarden Euro für Techem
- Energiefresser oder guter Verwerter: Energiepass in der Praxis
- Leipzig macht Weg für Privatisierung der Stadtwerke frei
- Energieversorger steigern Investitionen ins Stromnetz nur leicht
- Stadtwerke Rostock erhöhen Sondertarife für Gas und Strom
- E.ON: Menschliche Fehleinschätzungen Grund für Stromausfall
- Hintergrund: Die größten Stromausfälle

