RWE weist Vorwurf aus Russland zurück: Kein Zahlungsverzug bei TGK-2-Kauf

dpa
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Essen/Moskau (dpa-AFX/APA) - Der Essener Energiekonzern RWE hat russische Vorwürfe zurückgewiesen, man sei beim Kauf des Stromerzeugers TGK-2 mit den Zahlungen im Rückstand. Es gebe keinen Zahlungsverzug, sagte eine RWE-Sprecherin am Montag in Essen. Die staatliche russische Holding UES hatte zuvor gedroht, den Verkauf von TGK-2 zu stoppen, wenn bis zum 31. Mai 2008 keine Gelder fließen sollten. Die Sprecherin sagte dagegen, es gebe bisher keinerlei Zahlungsfrist.

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Für die Zahlungen sei derzeit zudem nicht RWE selbst sondern der russische Partner Sintez zuständig, fügte die Sprecherin hinzu. Sintez hatte bei der Ausschreibung den Zuschlag für TGK-2 bekommen. RWE müsse erst an Sintez zahlen, sobald die Anteile an TGK-2 in das geplante Gemeinschaftsunternehmen mit RWE eingebracht worden seien, sagte die Sprecherin. RWE will 51 Prozent an dem Joint Venture übernehmen und muss insgesamt 19 Milliarden Rubel (515 Mio Euro) für die Kontrolle über TGK-2 und dessen 16 Heizkraftwerke zahlen.


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