RWE und GE fordern Subventionen für klimafreundliche Kraftwerke
Berlin - Der US-Technologiekonzern General Electric (GE)
Der Chef des RWE-Kraftwerkssparte Power, Matthias Hartung, forderte in der Zeitung die Regierung auf, Geld dafür bereitzustellen. Das Versuchskraftwerk des Konzerns in Hürth bei Köln koste rund zwei Milliarden Euro. RWE werde davon die Hälfte bereitstellen. Klar sei aber auch: "Ohne ausreichende finanzielle Hilfen aus öffentlichen Mitteln ist eine Realisierung nicht machbar." Das Kraftwerk soll bis 2014 gebaut werden.
GE-Manager Eldaief forderte Geld aus dem Konjunkturpaket. Nach seiner Ansicht sind die technischen Fragen dafür geklärt. Es sei nicht nötig, über lange Zeiträume technische Versuchsanlagen zu betreiben. Die Europäische Union hat bereits ein millionenschweres Programm für den Bau von CO2-reduzierten Kraftwerken aufgelegt. Dabei wird das Kohlendioxid aus dem Abgas der Kraftwerke gefiltert, verdichtet und anschließend unterirdisch gelagert.
Die Bundesregierung zögert bei der Einführung der neuen Technik. Ein Gesetzentwurf zur unterirdischen Lagerung von CO2 verschwand vor wenigen Tagen von der Tagesordnung des Bundeskabinetts, nachdem sich Umwelt- und Wirtschaftsministerium nicht auf eine gemeinsame Linie einigen konnten. Vor allem die Endlagerung des CO2 bereitet den Politikern Sorgen. Sie befürchten ähnliche Widerstände wie bei der Lagerung von Atommüll.
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