RWE und E.ON verdienen kräftig an höheren Strom- und Gaspreisen [Zusammenfassung]

dpa
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Essen/Düsseldorf (dpa) - Die höheren Strom- und Gaspreise haben satte Gewinne in die Kassen der Energieriesen E.ON und RWE gespült. Bei der Vorlage der Quartalszahlen am Dienstag berichteten beide Konzerne von erheblich verbesserten Ergebnissen. Während der Essener RWE-Konzern seinen Überschuss um 5 Prozent auf 975 Millionen steigerte, erreichte die Düsseldorfer E.ON mit 1,4 Milliarden Euro das hohe Vorjahresniveau. Dabei seien allerdings erheblich niedrigere Buchgewinne angefallen als im Vorjahresquartal.

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Beide Unternehmen zeigten sich zufrieden mit dem Start in das neue Geschäftsjahr. RWE habe seine Konzentration auf das Kerngeschäft fortgesetzt. Der Vision, das weltweit führende Strom- und Gasunternehmen zu werden, sei E.ON einen Schritt näher gekommen, sagte Vorstandschef Wulf Bernotat in einer Telefonkonferenz. "Wir sind auf dem richtigen Weg".

RWE-Konzernchef Harry Roels hält für das Gesamtjahr an der Ergebnisprognose mit einem Zuwachs im einstelligen Prozentbereich fest. Belastet werde das Betriebsergebnis voraussichtlich von einer Unterausstattung mit CO2-Zertifikaten, der einsetzenden Regulierung und höheren Brennstoffkosten.

Auch E.ON bekräftige die Prognosen für das Geschäftsjahr 2005. Danach soll sich das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) nochmals leicht gegenüber 2004 verbessern. Ob der Konzernüberschuss des Vorjahres aber erreicht werde, werde von den Buchgewinnen aus den geplanten Verkäufen der Immobilientochter Viterra und der Ruhrgas Industries abhängen, sagte Bernotat.

Schwächer als das Stromgeschäft entwickelte sich bei RWE die britische Wassertochter Thames Water. Deren Betriebsgewinn sank wegen hoher Investitionsausgaben um 16,3 Prozent. "In den folgenden Quartalen wollen wir dies aufholen", erklärte Roels. Die Beteiligungsverkäufe schlugen sich auch im Umsatz nieder, der sich um gut 1 Milliarde auf 11 Milliarden Euro verringerte. E.ON glänzte dagegen beim Konzernumsatz mit einem Plus von 12 Prozent auf 16,4 Milliarden Euro.



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