RWE-Tochter Innogy will in Geschäft mit Biomasse in den USA einsteigen

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Essen - Der Energieriese RWE will in den USA in die Erzeugung von Strom aus Holzabfällen einsteigen. Der Chef der RWE-Ökostromsparte Innogy, Fritz Vahrenholt, sagte der "Financial Times Deutschland" (Donnerstag), dass die Chancen in diesem Nischengeschäft derzeit geprüft würden. Die Biomasse sei bislang ein völlig unterschätzter Schatz der Amerikaner, so Vahrenholt. Den Einstieg wolle Innogy über Akquisitionen von regionalen Anbietern erreichen. Bisher erzeugt die RWE-Tochter lediglich sechs Prozent ihres Stroms aus Biomasse.


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Mit seinen USA-Plänen setzt sich Vahrenholt von der Strategie des Gesamtkonzerns ab. Der konzentriert sich auf Europa. Der Einstieg in das US-Wassergeschäft vor einigen Jahren endete mit hohen Verlusten. Scheibchenweise trennt sich RWE nun von American Water. Anders als der Rivale E.ON will sich RWE Innogy nicht am Aufbau der Windenergie in den USA beteiligen. "Wir wollen in Europa vorweggehen, nicht in den USA hinterherhoppeln", sagte Vahrenholt dem Blatt. E.ON hatte kürzlich in Texas den größten Windpark der Welt in Betrieb genommen.



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