RWE sucht im CO2-Missbrauchsverfahren nach Kompromiss mit Kartellamt

dpa
Bild: Stromleitungen



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Essen (dpa) - Der Essener Energiekonzern RWE sucht angesichts des laufenden CO2-Missbrauchsverfahrens nach einem Kompromiss mit dem Bundeskartellamt. "Wir sind in konstruktiven Gesprächen über eine einvernehmliche und marktwirtschaftliche Lösung", sagte am Mittwoch ein Unternehmenssprecher. Nähere Angaben wollte er nicht machen.

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Stromauktionen für Großkunden seien ein mögliches Mittel, mit denen der Wettbewerb gefördert und der Kritik des Bundeskartellamtes entgegen gekommen werden könne, hieß es aus informierten Kreisen. Das Unternehmen habe schon früher Kontingente auf diesem Weg verkauft. Das Bundeskartellamt hat für Donnerstag zu einer Pressekonferenz eingeladen, bei der es um das Missbrauchsverfahren gehen soll.

Das Kartellamt untersucht in dem Verfahren den Vorwurf, RWE habe Kosten für Emissionszertifikate zu Unrecht in seine Strompreise eingerechnet, obwohl die Zertifikate kostenlos abgegeben werden. Dadurch sollen Zusatzgewinne in Millionenhöhe entstanden sein. Im Dezember vergangenen Jahres hatte das Bundeskartellamt RWE abgemahnt und die Preise des Jahres 2005 als in erheblichem Maße missbräuchlich bezeichnet. Das Unternehmen bestreitet die Vorwürfe.



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