RWE: Strompreise sinken frühestens im kommenden Jahr

dpa


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Essen - Trotz derzeit deutlich gesunkener Großhandelspreise für Strom rechnet der zweitgrößte deutsche Energiekonzern RWE frühestens im kommenden Jahr mit einem Rückgang der eigenen Strompreise. Nach einer für April 2009 geplanten Strompreiserhöhung seien in diesem Jahr keine weiteren Anhebungen vorgesehen, sagte RWE-Chef Jürgen Großmann am Donnerstag bei der Bilanzvorlage in Essen. Aufgrund der langfristiger Bezugsverträge für Strom sei frühestens Ende kommenden Jahres mit einer Stabilisierung oder sogar einem Rückgang der Preise für Endverbraucher zu rechnen.


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Der Großhandelspreis im sogenannten Grundlastgeschäft für Strom ist nach Angaben des Unternehmens von durchschnittlich 57 Euro je Megawattstunde im vergangenen Jahr auf derzeit rund 45 Euro je Megawattstunde gefallen. Voraussetzung für Investitionen in weitere Kraftwerke sei ein durchschnittlicher Strompreis von 60 Euro je Megawattstunde, hieß es.

Video: So funktioniert der Stromanbieterwechsel



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