RWE stellt Blei-Belastung in der Nähe älterer Strommasten fest
Für Gewerbegebiete, Parkanlagen, Wiesen und Weiden ergäben sich aus den Messwerten aber keine Probleme. Potenziell kritisch seien die bundesweit etwa 20 älteren Strommasten auf Privatgrundstücken oder in Kleingartenanlagen. Hier habe das Unternehmen bereits Kontakt mit den Eigentümern aufgenommen, um die Schwermetallwerte im Boden zu messen. Wenn sich überhöhte Werte ergäben, könnten Böden eingezäunt, mit Sträuchern unzugänglich gemacht oder ausgetauscht werden. Das RWE-Konzept sei geeignet, Menschen und Umwelt zu schützen, urteilte NRW-Umweltminister Eckhard Uhlenberg (CDU).
RWE hatte nach Schweizer Berichten über Bleibelastung durch Strommasten vorbeugend eine unabhängige Untersuchung in Auftrag gegeben, wie der Firmensprecher betont. Dabei sei der Boden in der Nähe von 210 Masten an unterschiedlichen Standorten in Deutschland untersucht worden.
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