RWE steigt in Wettbewerb mit E.ON und BASF um russisches Gas ein
dpa | 02.05.2005
Essen (dpa) - Der Energiekonzern RWE will den Konkurrenten E.ON und BASF im Wettrennen um russisches Gas Paroli bieten. "Wir wollen uns gemeinsam mit Gasprom substanziell engagieren", sagte Vorstandschef Harry Roels im Gespräch mit dem "Handelsblatt" (Montagausgabe). RWE sei wie seine beiden Wettbewerber an einem Einstieg in die Gasproduktion interessiert und wolle dafür die Rolle seiner Öl- und Gasfördertochter RWE Dea im Konzern stärken.
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Nach bislang eher vagen Absichtserklärungen geht RWE jetzt in die Offensive. "Wir haben einiges zu bieten - etwa Kunden, die mehr Gas benötigen", sagte Roels. RWE sei in europäischen Märkten aktiv, in denen Gazprom wachsen wolle. Neben einer Kooperation in den Bereichen Produktion, Leitungsbau und Transport würden die beiden Konzerne auch über eine Zusammenarbeit im Vertrieb sprechen. "Wer im Gasgeschäft wachsen will, kommt an Gasprom nicht vorbei", sagte Roels. Der russische Konzern ist der grösste Gasproduzent der Welt.
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