RWE startet mit steigenden Gewinnen ins neue Geschäftsjahr
Der zweitgrösste deutsche Energiekonzern bekräftigte seinen Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr. Demnach soll das betriebliche Ergebnis im einstelligen Prozentbereich steigen. 2003 hatte der Konzern knapp 5,6 Milliarden Euro verbucht. Der Reingewinn soll im zweistelligen Prozentbereich steigen (2003: 953 Millionen Euro).
Die Börse zeigte sich erfreut über die Zahlen. RWE-Papiere stiegen am Vormittag um 2,16 Prozent auf 35,00 Euro und verzeichneten damit den stärksten Anstieg aller 30 DAX-Werte. Der Börsenindex DAX legte insgesamt um 1,03 Prozent zu.
Der Reingewinn stieg unter anderem durch Anwendung neuer Abschreibungsregeln um mehr als das Doppelte auf 925 Millionen Euro. Bereinigt habe das Plus bei 36 Prozent gelegen, hiess es. Der Umsatz sank vor allem durch den Verkauf der US-Steinkohletochter Consol um 5,1 Prozent auf 12,17 Milliarden Euro.
Ihre Nettoschulden konnten die Essener vor allem durch die Erlöse aus dem Verkauf von Hochtief und Consol gegenüber dem Jahresende 2003 um 4,8 Prozent auf 17 Milliarden Euro senken. Am Jahresende 2004 werde die Verschuldung voraussichtlich bei unter 17 Milliarden Euro liegen, erklärte das Unternehmen. Die Anzahl der Mitarbeiter verringerte sich gegenüber Ende 2003 um 1,4 Prozent auf rund 125 200. 43 Prozent davon arbeiteten im Ausland.
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