RWE plant zusätzliche Investitionen bei Essent

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Hamburg - RWE will einem Pressebericht zufolge im Übernahmekampf um den niederländischen Konkurrenten Essent nachlegen. Der Energiekonzern plane, Zusagen über zusätzliche Investitionen im Bereich Erneuerbarer Energien in den Niederlanden zu geben, berichtet die "Financial Times Deutschland" (FTD/Dienstagausgabe). Im Februar hatte RWE 9,3 Milliarden Euro für Essent geboten und angekündigt, bis 2012 Wind- und Biomassekraftwerke mit einer Gesamtleistung von über 1.000 Megawatt in den Niederlanden zu errichten.


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Mit dem Vorstoß will RWE der Zeitung zufolge die Stimmung beim größten Essent-Aktionär, der Provinz Nordbrabant, entschärfen. Die Abgeordneten von Nordbrabant im Süden der Niederlande hatten nach langen Debatten am Freitagabend knapp mit 28 zu 26 Stimmen gegen den Verkauf an RWE votiert.

Nordbrabant hält 30,8 Prozent der Anteile an Essent. Das Übernahmeangebot steht unter dem Vorbehalt, dass RWE mindestens 80 Prozent der Anteile an Essent angeboten werden. Essent ist im Besitz der öffentlichen Hand, wobei sechs Provinzen knapp drei Viertel der Anteile halten und der Rest auf etliche Gemeinden verteilt ist. Die anderen beteiligten Provinzen sind für den Verkauf an RWE.



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