RWE-Chef Großmann: 2012 Start in Ära der Elektroautos
Osnabrück/Essen - Ausgezeichnete Perspektiven für Elektroautos sieht der Chef des Essener Energiekonzerns RWE, Jürgen Großmann, in Deutschland. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Freitagausgabe) sagte Großmann: "Im Jahre 2012 geht es richtig los." Im Jahre 2020 rechnet der Konzernchef dann mit 2,5 Millionen Fahrzeugen hierzulande, zehn Jahre später sogar bereits mit 15 Millionen. Elektroautos "werden in Sachen Mobilität für uns alle ein ganz neues Zeitalter einläuten". Sie böten "riesige Chancen", auch im Straßenverkehr mit der Verringerung von Lärm, Kohlendioxid und auch Kosten erfolgreich zu sein.
RWE will nach Aussagen Großmanns in den nächsten Jahren mit Hochdruck in neue konventionelle Kraftwerke und alternative Energien investieren. So werde intensiv an umweltverträglicheren Verfahren zur Stromerzeugung aus Kohle gearbeitet. Dazu komme 2014 "erstmals in der Welt" ein 450-Megawatt-Kraftwerk ans Netz, bei dem CO2 komplett abgetrennt und anschließend gespeichert werde.
Auch das Engagement in erneuerbare Energien will RWE forcieren. Bis 2012 soll die Erzeugungskapazität auf 4500 Megawatt vervierfacht werden, eine Leistung, die der von sechs konventionellen Kraftwerken entspreche, sagte Großmann.
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