RWE: Ausbau der Übertragungsnetzgesellschaft zu funktionsfähigem Unternehmen
Essen - Der Umbau des Stromnetzgeschäftes beim Energieriesen RWE, der von der EU gefordert worden war, wird nun voran getrieben. Das Unternehmen teilte am Dienstag mit, dass von diesem Mittwoch an das Hochspannungsnetz aus den bisherigen Konzernstrukturen herausgelöst und direkt im Ressort des Vorstandsvorsitzenden Jürgen Großmann geführt werde. Damit sei der Ausbau der Übertragungsnetzgesellschaft zu einem voll funktionsfähigen Unternehmen, das alle betrieblichen Aufgaben mit eigenem Personal ausführt, in vollem Gange. Von September an soll die Übertragungsnetzgesellschaft unter dem Namen "Amprion" firmieren. Sitz soll Dortmund sein.
Nach eigener Auffassung erfüllt RWE damit die Anforderungen aus dem kürzlich verabschiedeten 3. EU-Energiebinnenmarkt-Paket. Danach können die Versorger ihr Höchstspannungsnetz behalten, müssen es aber in einer eigenen Gesellschaft betreiben und nicht mit anderen Geschäftsfeldern verknüpfen. Die EU will so für mehr Wettbewerb zu Gunsten der Verbraucher sorgen. RWE hatte sich anders als die Konkurrenten Vattenfall und E.ON
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