Russland wirbt für Atomenergie - auch Privatinvestitionen erwünscht

dpa
Bild: Stromleitungen



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Moskau (dpa) - Russland will der Atomenergie nach Angaben von Vizeregierungschef Sergej Iwanow weiterhin Vorrang einräumen und auch ausländische Privatinvestitionen zulassen. "Die russische Atombranche ist jetzt für ein Zusammenwirken offen", sagte Iwanow nach Angaben der Agentur RIA Nowosti am Mittwoch zum Auftakt des internationalen Forums ATOMCON-2008 in Moskau. Das Riesenreich setze auf den massenhaften Bau von Atomkraftwerken. "Moderne Technologien erlauben es uns, die Sicherheit zu garantieren", betonte Iwanow. Bis 2020 wolle Russland insgesamt 26 neue Reaktoren bauen.

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An dem Kongress nahmen Vertreter der internationalen Atomenergiebehörde IAEO, der russischen Staatsholding Rosatom und ausländischer Atomunternehmen teil. Rosatom-Chef Sergej Kirijenko bezeichnete die Kernkraft "als die effektivste, umweltfreundlichste und stabilste Energiequelle für die Entwicklung der Wirtschaft". In 10 russischen Atomkraftwerken sind gegenwärtig 31 Reaktorblöcke im Einsatz. Im Gegensatz etwa zu Deutschland, wo der Atomausstieg beschlossene Sache ist, will Russland den Anteil von Atomstrom bis 2030 von derzeit 15 Prozent auf etwa ein Drittel ausweiten.


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