Russland will Auslandsinvestitionen in Internetbranche begrenzen
Moskau - Zum Schutz der nationalen Sicherheit will Russland ausländische Investitionen in die einheimische Internetbranche begrenzen. Wie die Zeitung "Wedomosti" am Donnerstag berichtete, erarbeitet das russische Kommunikationsministerium nach Angaben einer Sprecherin derzeit "Sicherheitskriterien", die festlegen sollen, welchen Internetportalen und Websites Unterstützung durch ausländische Geldgeber untersagt werden soll.
Erst am Mittwoch hatte Präsident Dmitri Medwedew davor gewarnt, dass Kapital aus dem Ausland für die russische Internetbranche ein Sicherheitsrisiko darstelle. Hintergrund sind die Proteste in der früheren Sowjetrepublik Moldawien, wo sich über Internet-Blogs tausende Demonstranten zu Protesten gegen den Ausgang der Parlamentswahl organisiert hatten.
Weitere Nachrichten vom 09.04.2009
- Conficker weiter eine Bedrohung: Updates schützen
- Patent-Streit: Microsoft muss 388 Millionen Dollar zahlen
- Nordex: Neuer Großauftrag in Italien
- Jeder Dritte nutzt mobiles Internet
- GDF-Suez: Planen Bau von Atomreaktoren in Großbritannien
- E.ON: "Algerien wird wichtiger Gaslieferant"
- China weist Hacker-Vorwürfe aus den USA zurück
- ENI rechnet Anfang 2010 mit Baubeginn für neue Öl-Pipeline
- Gazprom drosselt Gasförderung auf Jahre
- Zerbrochene Energiesparlampe nicht mit Sauger entfernen
- Online-Telefonie im mobilen Internet häufig gesperrt
- Bundeskartellamt verhängt Millionen-Bußgeld gegen Microsoft
- TelDaFax stärkt Telekommunikations-Sparte
- Triple-Play im Test: IPTV oft mit mäßiger Bildqualität
- Stromkonzern EDF soll Atomkraftgegner bespitzelt haben
- Zeitung: Hacker attackieren US-Stromnetz
- App Store & Co. - Wie Anwendungen aufs Handy kommen
- Ölpreise halten sich über 50 US-Dollar

