Russe Bochanowski soll erster Generalsekretär der Gas-OPEC werden

dpa | 09.12.2009
Bild: Ferngasleitung


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Doha - Bei der Wahl des Generalsekretärs der neuen "Gas-OPEC" haben sich die Gas exportierenden Staaten auf den Russen Leonid Bochanowski geeinigt. Das berichteten Teilnehmer der 9. Ministerkonferenz der Gas-Exporteure am Mittwoch in der katarischen Hauptstadt Doha. Bochanowski ist der Vizepräsident von Stroytransgaz, einer Tochtergesellschaft des russischen Energiekonzerns Gazprom.


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Die zwölf wichtigsten Gas exportierenden Nationen hatten vor einem Jahr ein Bündnis nach dem Vorbild der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) mit Sitz in Doha gegründet. Die Mitgliedstaaten des neuen Gas-Kartells verfügen nach eigenen Angaben über mehr als 73 Prozent der weltweiten Gasreserven. In den Gas importierenden Staaten wird der Zusammenschluss kritisch gesehen, da Preissteigerungen zu befürchten sind.

Der Emir von Katar, Scheich Hamad bin Chalifa al-Thani, sagte am Mittwoch vor den Ministern in Doha, der Ölpreis sei in diesem Jahr wieder angestiegen. Der Preis für Gas habe diese Entwicklung nicht nachvollzogen. "Wir hoffen, dass dies nur vorübergehend so ist", der Graben bei den Energiepreisen müsse sich wieder schließen. Der Generalsekretär des Forums Gas exportierender Länder (GECF) wurde für eine zweijährige Amtszeit gewählt.



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