Rund 2400 Einwände gegen Erdgasfernleitung

dpa | 01.07.2005
Bild: palniki gazowe


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Stuttgart (dpa) - Beim Regierungspräsidium Stuttgart sind rund 2400 Einwände gegen den Bau der Süddeutschen Erdgasfernleitung (SEL) eingegangen. Mit etwa 2200 Einwänden hätten im Zuge des Planfeststellungsverfahrens vor allem Privatpersonen Bedenken geäussert, teilte die Behörde am Freitag mit. Meist wünschten sie Änderungen am Trassenverlauf, zweifelten an der Sicherheit der Gasleitung oder fürchteten Nachteile für Haus und Hof. Die rund 200 Einwände von öffentlichen Trägern galten meist dem Naturschutz.

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Gashochdruckleitung mit einem Durchmesser von 1,2 Metern soll in einem ersten Bauabschnitt vom hessischen Lampertheim (Anbindung an die Ferngasleitung MIDAL) über die Regierungsbezirke Karlsruhe und Stuttgart bis Amerdingen in Bayern gebaut werden. Insgesamt ist sie rund 250 Kilometer lang.

Die Bedenken würden bis zu den Erörterungsterminen im Herbst 2005 geprüft, teilte das Ministerium mit. "Wir sichern allen Beteiligten ein transparentes Verfahren zu", sagte Regierungspräsident Udo Andriof (CDU).



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