Ruhrgas-Chef schließt erneuten Energiekonflikt nicht aus
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München - Deutschlands größter Gasimporteur schließt einen erneuten Energiekonflikt in Europa nicht aus. "Die Probleme zwischen Russland und der Ukraine sind nach wie vor nicht gelöst", sagte Ruhrgas-Chef Bernhard Reutersberg der "Süddeutschen Zeitung" (Freitagausgabe). Niemand wisse, wie lange die Ukraine ihre Rechnungen noch zahlen könne. Wenn Russland der Ukraine wieder den Gashahn zudrehe, drohe Europa ein neuer Lieferengpass.
Schon Anfang des Jahres hatte Gazprom wegen offener Rechnungen die Lieferungen in die Ukraine eingestellt und damit in Teilen Europas für einen Gasnotstand gesorgt. Hunderttausende Haushalte waren vor allem in Osteuropa von der Versorgung abgeschnitten. Auch Deutschland hängt zu fast 40 Prozent von russischen Importen ab. Die Versorgung sei in Deutschland im Fall einer Krise über mehrere Wochen gesichert, sagte Reutersberg. "Die Speicher sind voll. Selbst in einem harten Winter können wir Kunden für einen Monat oder länger versorgen."
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