Rüttgers fordert mehr Forschungsmittel für Energiebereich

dpa
Bild: Stromleitungen



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Essen (dpa) - Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) hat vor dem Energiegipfel im Kanzleramt an diesem Montag mehr Forschungsanstrengungen im Energiebereich verlangt. "Nicht nur der Bund muss dazu seine Mittel bis 2010 von heute gut 400 Millionen Euro verdoppeln. Die Energiewirtschaft muss ihre Anstrengungen genauso steigern", sagte er der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" (WAZ) in Essen (Montagausgabe).

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Erforderlich sei auch eine Initiative zur Steigerung der Energie- Effizienz und der Ausbau der erneuerbaren Energien. Ihr Anteil sollte bis 2010 auf zehn Prozent erhöht werden. Den von der rot-grünen Koalition beschlossenen Ausstieg aus der Atomenergie bezeichnete er als Irrweg. Selbst die Verfechter des Ausstiegs könnten nicht erklären, wie dauerhaft 26 Prozent Energie aus Kernkraft ersetzt werden sollen. Dem subventionierten Steinkohlebergbau erteilte Rüttgers eine Absage. "Die Zukunft unserer Energieversorgung liegt nicht in der Steinkohle."


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