Rückgabe von Energiesparlampen: Pilotprojekt gestartet
- Bei Energiesparlampen auf Lumen- und Kelvinwerte achten
- Zerbrochene Energiesparlampe nicht mit Sauger entfernen
- Energiesparlampen mit Quecksilber sind gesundheitlich unbedenklich
- Energiesparlampen sind 80 Prozent sparsamer als Glühbirnen
- Energiesparlampen trotz Dimmer einsetzbar
- Glühbirnen verschwinden - Neue Energiesparlampen kommen
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Berlin - Gebrauchte Energiesparlampen sollen Verbraucher künftig einfacher zurückgeben können. Am Donnerstag starteten die Stadt Heidelberg und die Deutsche Umwelthilfe (DUH) ein Pilotprojekt: Möbelhäuser und Baumärkte nehmen dort die alten Energiesparlampen in Sammelbehältern zurück. DUH-Geschäftsführer Jürgen Resch erläuterte, dass dieser Weg für die Verbraucher "praktisch, bequem und nachvollziehbar" sei. Über den neuen Service wollen die Stadtwerke Heidelberg die Bürger mit Informationsblättern aufklären.
Die DUH kritisierte, dass es häufig immer noch schwierig sei, alte Energiesparlampen zu entsorgen. Die Lampen können nicht in den normalen Hausmüll geworfen werden, da sie Spuren giftiger Stoffe enthalten.
Energiesparlampen sind meist teurer als klassische Glühbirnen, benötigen aber nur einen Bruchteil des Stroms und halten etwa zehnmal so lange. Laut DUH kauften die Bundesbürger 2008 rund 180 Millionen dieser Lampen. Gleichzeitig entsorgten sie 120 Millionen Energiesparlampen - davon aber nur gut ein Drittel umweltgerecht.
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