RheinEnergie übernimmt Anteile an Energieversorgung Dormagen
Verivox
Die RheinEnergie AG, Köln, wird in Zukunft enger mit
der Energieversorgung Dormagen GmbH (evd) zusammenrücken. Dazu ist
beabsichtigt, dass der Kölner Regionalversorger 49 Prozent der
Anteile an der evd übernimmt, die bislang im Besitz der RWE
Rhein-Ruhr AG (36,5 Prozent) und der rhenag AG (12,5 Prozent) sind.
51 Prozent der Anteile verbleiben weiterhin im Eigentum der Stadt
Dormagen. Der Rat der Stadt hat dieser Übertragung der Anteile auf
die RheinEnergie gestern Abend zugestimmt.
"Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit der RheinEnergie; gerade vor dem Hintergrund der Anforderungen, vor die uns das neue Energiewirtschaftsgesetz mit der Entflechtung des Netzbetriebes vom übrigen Energiegeschäft stellt", so Bürgermeister und evd-Aufsichtsratsvorsitzender Heinz Hilgers. "Die RheinEnergie hat bewiesen, dass ihr Modell der regionalen Kooperation einerseits die Leistungsfähigkeit auf dem Feld der Energie- und Wasserversorgung steigert, andererseits aber kommunalen Einfluss dauerhaft sichert."
"Die Kooperation mit der evd ist ein weiterer Schritt zu einer leistungs- und wettbewerbsfähigen Energieversorgung in der rheinischen Region. Unsere partnerschaftliche Zusammenarbeit wird dauerhaft auch für die Dormagener Bürger von Vorteil sein", kommentiert Helmut Haumann, Vorstandsvorsitzender der RheinEnergie, den Ratsbeschluss.
In diesem Zusammenhang wird die Häfen und Gütertransport Köln GmbH (HGK) die Industriebahn Nievenheim von der Verkehrsgesellschaft Dormagen (VGD) kaufen. Auch dies ist in dem entsprechenden Ratsbeschluss enthalten.
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