Rekordjagd bei Energiepreisen – wie können sich Hauseigentümer schützen?
Bauherren sollten schon bei der Planung großen Wert auf den Wärmeschutz der Gebäudehülle und die richtige Anlagentechnik legen. Wird zum Beispiel die Gebäudehülle gut gedämmt, kann ein Niedertemperaturheizsystem wie die Wärmepumpe und ein großzügig dimensioniertes Wärmeverteilersystem wie eine Fußbodenheizung installiert werden. So lassen sich in einem neuen Einfamilienhaus (circa 120 Quadratmeter) Energieverbrauchspreise von circa 600 Euro pro Jahr realisieren. Darüber nutzt die Wärmepumpe zu drei Vierteln kostenlose Umweltwärme, so dass eventuelle Strompreiserhöhungen den Verbraucher nur anteilig treffen.
Auch hier ist die Gebäudehülle von entscheidender Bedeutung. Es gilt: Die beste Energie ist gesparte Energie. Energie, die wir erst gar nicht benötigen, indem wir Wärmeverluste reduzieren, ist ideal, um Energie und Kosten zu sparen. Dazu muss der Modernisierer finanziell erst einmal in den sauren Apfel beißen und die Außenhülle des Gebäudes sowie Fassade, Fenster und Dach dämmen. Installiert er zudem eine Niedertemperatur-Wärmepumpe wird er den Wärmebedarf wirkungsvoll reduzieren und die Kosten minimieren. Bei einer konsequenten Modernisierung ist der Verbraucher für die nächsten 20 Jahre gerüstet. Die energetische Modernisierung entspricht damit einer Geldanlage mit 20-jähriger Laufzeit. Das investierte Kapital einer solchen Maßnahme hat durch die hohen Energiepreise eine Rendite von mindestens zehn Prozent pro Jahr und übertrifft damit die meisten klassischen Bankanlagemöglichkeiten deutlich. Darüber hinaus macht sich der Investor von Versorgungsengpässen bei fossilen Brennstoffen unabhängig, wie sie bereits heute erwartet werden.
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