Regulierer erwartet mehr Wettbewerb im Energiemarkt
- RegTP wird umbenannt: Bundesnetzagentur für Strom, Gas, Telefon, Post und Eisenbahn
- Netzagentur: Erste Entscheidungen erst 2006
- Netzagentur entscheidet erst im zweiten Halbjahr 2006 über Gaspreise
- Bundesnetzagentur sieht noch Potenziale für Energiepreissenkungen
- Hintergrund: Bundesnetzagentur prüft bei Gas und Strom nur Netzentgelte
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Die Bundesnetzagentur beaufsichtigt die deutschen Strom- und Gasnetze und ist damit für die Genehmigung der Nutzungsentgelte verantwortlich, die die Energieunternehmen für die Durchleitung von Strom und Gas durch ihre Netze erhalten. Diese Entgelte machen rund ein Drittel des Energiepreises aus. Anhand von Studien wolle die Behörde bis Mitte 2006 die Höhe der Entgelte festlegen. "Wir haben nun die Aufgabe, die Zugangsfragen und Entgeltfragen zu klären."
Bei einer Öffnung der Netze werde die Anbieterstruktur möglicherweise vielfältiger, sagte Kurth. "Es gibt erste Anzeichen, dass grössere und mittlere Stadtwerke Kooperationen eingeleitet haben." Dadurch werde die Vielfalt im Markt gestärkt. "Solche Verbünde könnten selbst Kraftwerkskapazitäten errichten und damit unabhängiger werden."
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