Regierungskreise: Billigeres Roaming nicht mehr zum Sommer
Bei dem informellen Treffen unter Leitung von Glos auf der Cebit ist zwar eine Verständigung auf die grobe Marschroute zu erwarten, aber keine bindenden Beschlüsse. Die EU-Staaten streiten sich weiter, nach welchem Modell die Verbraucher entlastet werden sollen. Die EU-Kommission schlägt einen gedeckelten "Verbraucherschutztarif" vor, der ohne Umsatzsteuer bei maximal 44 Cent pro Minute liegen könnte.
Großbritannien und Frankreich als Staaten mit mächtigen Handykonzernen wollen den Unternehmen dagegen ein Durchschnittsentgelt für den Großhandel vorschreiben. Dieses würde aber nicht zwangsläufig niedrigere Preise für die Kunden bedeuten. Bei dem Verbraucherschutztarif sei noch "Überzeugungsarbeit zu leisten", erklärte Glos am Mittwoch. Umstritten ist nach Kommissionsangaben auch, ob die billigeren Tarife pauschal für alle Verbraucher gelten sollen oder Mobilfunkkunden explizit danach verlangen müssen.
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