Regierung will mit Stromkonzernen über Laufzeiten verhandeln
- Harte Auflagen für Stromkonzerne bei Laufzeitverlängerung
- Brüderle: Mit Laufzeitverlängerung erneuerbare Energien fördern
- Energieversorger fordert vollständige Abschöpfung der Gewinne aus Laufzeitverlängerung
- Studie: Strom-Kapazitätsüberschuss bei Laufzeitverlängerung
- Details zur Laufzeitverlängerung von AKWs immer noch unklar
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Berlin - Die Bundesregierung will mit den Stromversorgern Verhandlungen über längere Laufzeiten für Atomkraftwerke aufnehmen. Das Kanzleramt hat für den 21. Januar Vorstände der Konzerne E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall zu einem Treffen eingeladen. Ebenso sollen Spitzenbeamte des Wirtschafts- und Umweltministeriums daran teilnehmen. Das geht aus einer Einladung von Kanzleramtsminister Ronald Pofalla (CDU) hervor, die der dpa am Dienstag vorlag.
In ihrem Koalitionsvertrag haben sich Union und FDP zu längeren Laufzeiten bereiterklärt. Über die genauen Bedingungen soll jetzt verhandelt werden. Die Regierung will bis Oktober 2010 ein neues Energiekonzept vorlegen. Der Großteil der Extra-Milliardengewinne der Stromkonzerne aus längeren Laufzeiten will der Staat abschöpfen und in den Ausbau von Energie aus Sonne, Wasser und Wind stecken.
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