Regierung sieht Erneuerbare-Energien-Gesetz als Erfolgsstory
AFP, Verivox
Berlin (AFP) - Die Bundesregierung hat eine positive Bilanz der Förderung erneuerbarer Energien gezogen. "Das Erneuerbare-Energien-Gesetz ist eine Erfolgsstory für Klimaschutz, Energieversorgung und Arbeitsplätze", erklärte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) nach der Verabschiedung des EEG-Erfahrungsberichts am Mittwoch im Bundeskabinett. Durch EEG-Strom seien im Jahr 2006 bereits 44 Millionen Tonnen Kohlendioxid vermieden worden, heißt es in einer Erklärung des Umweltministeriums weiter. Durch erneuerbare Energien insgesamt einschließlich Wärme und Treibstoffe wurden im vergangenen Jahr deswegen sogar rund 100 Millionen Tonnen CO2 eingespart.
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In dem Erfahrungsbericht wird laut Umweltministerium empfohlen, den Anteil der erneuerbaren Energien am Bruttostromverbrauch von derzeit gut 13 Prozent bis zum Jahr 2020 auf 25 bis 30 Prozent zu steigern. "Neben Investitionen in Anlagen zur Nutzung von Wind-, Wasser, Solar-, Geothermie- und Bioenergie müssen auch die Modernisierung und der Ausbau der Netze zügig vorangehen", erklärte dazu Gabriel. Auf Grundlage des Erfahrungsberichts will die Bundesregierung noch vor der UN-Klimakonferenz im Dezember in Bali den Entwurf einer EEG-Novelle beschließen. Das Gesetz regelt die Vergütung, die Stromkonzerne für die Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Energien in ihre Netze zahlen müssen.
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