Regierung in Oslo genehmigt VNG AG Bohrungen in Norwegen

dpa, Verivox
Bild: palniki gazowe


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Leipzig/Stavanger (dpa) - Die Regierung in Oslo hat der Verbundnetz Gas AG (VNG/Leipzig) die Förderung von Erdgas in der norwegischen Nordsee genehmigt. Damit sei das Unternehmen nun offiziell Anteilseigner an vier Produktionslizenzen in der Norwegischen See, teilte VNG-Sprecher Markus Wild am Montag mit.

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Der größte ostdeutsche Erdgas-Importeur will mit dem Engagement in Skandinavien von russischen Erdgaslieferungen unabhängiger werden. Eigens für das Projekt war im vergangenen Jahr die Tochter VNG Norge AS mit Sitz im norwegischen Stavanger gegründet worden.

Mit dem Engagement wird VNG vom reinen Händler auch zum Produzenten. Bis tatsächlich Gas nach Deutschland fließt, braucht die VNG einen langen Atem. Kåre A. Tjønneland, Geschäftsführer der VNG Norge AS, rechnet damit, dass 2008/2009 mit den ersten Bohrungen begonnen werden kann. Das erste Gas soll dann etwa 2015/2016 die VNG- Kunden zwischen Rostock und Suhl erreichen. Derzeit bezieht die VNG, die nach eigenen Angaben 15 bis 16 Prozent am Gasverkauf in Deutschland hat, 44 Prozent der benötigten Mengen aus Russland sowie jeweils 28 Prozent aus Norwegen und Deutschland.



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