Regierung bekennt sich zu Atomausstieg für laufende Wahlperiode
dpa | 06.08.2008
Weitere Informationen
- SPD, Grüne und Linke üben scharfe Kritik an Atomplänen der Union
- Zeitung: Glos verlangt von der EU Kompensation für Atomausstieg
- Oettinger fordert Neuverhandlung des Atomausstiegs
- Zeitung: Gabriel lehnt Ausgleich für mehr CO2 durch Atomausstieg ab
- Strahlenschutz-Amt: Hälfte des Weges zum Atomausstieg zurückgelegt
gesamtes Archiv
Berlin (dpa) - Die Bundesregierung hat sich für die laufende Wahlperiode zum vereinbarten Atomausstieg bekannt. "Gehen Sie davon aus - das hat die Bundeskanzlerin auch deutlich gemacht - dass bis zum Ende dieser Legislaturperiode diese Verabredungen innerhalb der Koalition Bestand haben", sagte Vize-Regierungssprecher Thomas Steg am Mittwoch in Berlin. Das Kabinett wird nach seinen Angaben in absehbarer Zeit nicht über ein Kernenergie-Nutzungsgesetz beraten. Dies plant Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU).
- Anzeige -
Im Herbst werde sich das Kabinett auf Bitten von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit der Entwicklung der Energiepreise befassen, sagte Steg. Er gehe davon aus, dass Glos dann Empfehlungen vorlegen werde.
Glos-Berater schlagen vor, die Laufzeiten der Atommeiler um acht Jahre zu verlängern. Die Arbeit an einem energiepolitischen Projekt dauerten noch an, sagte Ministeriumssprecher Steffen Moritz.
Weitere Nachrichten vom 06.08.2008
- Studie zur Netzqualität: Jedes zehnte Handy-Gespräch mangelhaft
- Techem startet mit Umsatzplus
- Stromversorger bietet speziellen 1. FC Kaiserslautern-Tarif an
- freenet-Mitarbeiter gegen Zerschlagung des Konzerns
- Erstes deutsches Schilfheizkraftwerk
- Google startet neuen Web-Analyse-Dienst
- freenet: Mit nur einem Vertrag drei Handys nutzen
- Photovoltaik: Einspeiseverträge genau prüfen
- Forscher wollen im Streit um Arktis-Ansprüche vermitteln
- OMV gibt feindliche Übernahme der ungarischen MOL auf
- Auszählungsfehler bei Yahoo!-Hauptversammlung: Mehr Proteststimmen
- Ansturm: Hamburg kürzt Förderungen aus Klimaschutzprogramm
- Ölpreise sinken weiter

