RAG begrüsst Ruhrgas-Einigung - Weg nun frei für Degussa-Übernahme
dpa
Essen (dpa/lnw) - Nach dem grünen Licht für eine Ruhrgas-Übernahme
durch E.ON kann der Essener RAG-Konzern nun Degussa übernehmen. Dies
teilte die RAG AG am Freitag in Essen mit. Der Vorstandsvorsitzende
der RAG, Karl Starzacher, begrüsste die Einigung: "Sowohl für die RAG
als auch für die Degussa ist die Transaktion strategisch äusserst
sinnvoll; alle Beteiligten profitieren davon gleichermassen." Degussa
erhalte mit RAG einen verlässlichen Partner. RAG werde mit der
Übernahme einen bedeutenden Schritt bei der Neuausrichtung des
Konzerns machen. E.ON erhält von RAG deren 18,4-Prozent-Anteil an der
Ruhrgas im Tausch gegen die Mehrheit bei dem weltgrössten
Spezialchemiehersteller Degussa.
- Anzeige -
Nachdem die Kartellbehörden der RAG/Degussa-Transaktion bereits im
vergangenen Herbst zugestimmt hätten, werde noch am Freitag die
Zustimmung der Bundesregierung und des Landes Nordrhein-Westfalen
erwartet. Damit könne der Verkauf der von RAG mittelbar gehaltenen
Ruhrgas-Beteiligung noch am Freitag vollzogen werden. Damit sei dann
auch die letzte Bedingung des Übernahmeangebots eingetreten.
Weitere Nachrichten vom 31.01.2003
- Verband: E.ON/Ruhrgas verhindert Wettbewerb - Preise werden steigen
- Bund und Länder wollen Terror-Schutz von Atomkraftwerken verbessern
- Die Architektur der Ruhrgas-Übernahme durch E.ON
- E.ON-Chef Hartmann am Ziel: Ruhrgas-Übernahme unter Dach und Fach
- Tauziehen beendet - E.ON kann Ruhrgas übernehmen
- Energiemesse "E-world" möchte europäische Leitmesse werden
- BSI startet neues Sicherheits-Portal für Internet-Nutzer
- Ampere wieder unabhängig - Alteigentümer erwerben Anteile zurück
- Förderung von Solarkollektoren um mehr als ein Drittel angehoben
- Kabelnetzbetreiber ish für 275 Millionen Euro ersteigert
- Bewag: Deutlicher Gewinnrückgang vor Verschmelzung mit Vattenfall
- VEA lehnt Erneuerbare-Energien-Gesetz ab

