Radioaktiv versuchtes Wasser leckt nach Beben aus AKW in Japan

dpa
Bild: Stromleitungen



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Tokio (dpa) - In Folge eines starken Erdbebens im Nordwesten Japans ist aus einem Atomreaktor radioaktiv versuchtes Wasser ausgelaufen. Das berichteten japanische Nachrichtenagenturen am Montag unter Berufung auf den Betreiber Tokyo Electric Power. Es bestehe die Möglichkeit, dass ein Teil des mit geringem radioaktivem Material versetzten Wassers als Abwasser ins Meer gelangte, berichtete die Agentur Jiji Press am Abend (Ortszeit).

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Dem Fernsehsender NHK zufolge soll jedoch wegen der geringen Menge an ausgetretenem Wasser keine Gefahr für die Umwelt bestehen. Das Leck trat im Reaktor Nummer 6 in der Atomanlage Kashiwazaki-Kariwa in der vom Erdbeben stark betroffenen Provinz Niigata auf. Zuvor war in der Anlage in einem Transformator ein Brand ausgebrochen, der gelöscht werden konnte. Zum Zeitpunkt des Erdbebens war der Reaktor wegen Routinearbeiten abgeschaltet.

Bei dem Beben der Stärke 6,8 waren sieben Menschen ums Leben gekommen und über 800 verletzt worden.



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