Qual der Wahl beim schnellen Internet - Welche Varianten es beim DSL-Anschluss gibt

AFP, Verivox | 12.11.2007
Bild: Telefon mit Wahltasten


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Berlin (AFP) - Wer schnell im Internet surfen will, braucht einen DSL-Anschluss. Die Vielfalt an Angeboten ist allerdings schwer zu überblicken. AFP gibt einen Überblick über die gängigen Varianten für einen DSL-Anschluss.

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  • Telefon und DSL von der Deutschen Telekom

Hier dominieren heute Paket-Angebote. Dabei können Flatrates für Telefon und DSL unterschiedlich miteinander kombiniert werden. Allerdings ist zu beachten, dass das Telefonieren nur in das Netz der Telekom umsonst ist - Anrufe zu Handys, ins Ausland oder zu Netzen von Festnetz-Konkurrenten dagegen sind kostenpflichtig. Dafür können Telekom-Kunden für Auslands- und Handygespräche Billig-Vorwahlen nutzen.

  • Telefon von der Telekom und DSL von einem anderen Anbieter

Hier behält der Kunde seinen Anschluss bei der Deutschen Telekom und bucht sich dazu einen DSL-Anschluss. Den DSL-Anschluss gibt es bei der Telekom selber - allerdings ist er vergleichsweise teuer. Sparen kann, wer sich DSL über einen der unzähligen so genannten Reseller bestellt - das sind Firmen, die Telekom-DSL-Anschlüsse zu meist günstigeren Konditionen verkaufen. Eine Internet-Flatrate lohnt sich dabei eigentlich immer, und meist gibt es sie auch kostenlos zum DSL-Anschluss dazu. Tarife mit Zeit- oder Datenbeschränkung sollte nur wählen, wer sein Surfverhalten wirklich im Blick hat. Generell gilt: Die Kosten für den DSL-Anschluss kommen immer zur Telekom-Grundgebühr dazu.

  • Telefon und DSL von einem anderen Anbieter

Bekannte Anbieter sind etwa Arcor, AliceDSL, Freenet oder Versatel. Rein von der Grundgebühr lohnen sich diese Anschlüsse meistens - wichtig ist aber ein Blick auf die weiteren Konditionen. Ohne Telekom-Anschluss ist zum Beispiel kein Telefonieren mit Billig-Vorwahlen mehr möglich. Das aber lohnt sich aber vor allem bei Anrufen auf Handys und bei Telefonaten ins Ausland. Sparen können Vieltelefonierer dafür mit einer Flatrate ins Festnetz. Wer aber besonders viel auf Handys und im Ausland anruft, zahlt mit dieser Variante schnell drauf.

  • DSL ohne klassische Telefonleitung

Seit kurzer Zeit bieten Unternehmen wie 1&1 und O2 auch DSL-Anschlüsse ohne klassische Telefonleitung an. Meistens sind diese billiger als Vollanschlüsse. Telefonieren ist bei diesen so genannten entbündelten Anschlüssen über das Internet möglich - Voice-over-IP (VoIP) heißt diese Technik. Das kann die Verbindungsqualität ein wenig verschlechtern, im Normalfall sollte sie aber ausreichend sein. Auch hierbei gilt: Billige Vorwahlen können nicht genutzt werden. Erreichbar sind VoIP-Kunden über eine ganz normale Festnetznummer.

  • DSL per Kabelanschluss

Schnelles Internet muss nicht über die Telefondose laufen: Auch Betreiber von Kabelfernsehen wie Kabel Deutschland und Primacom bieten Internetzugänge an. Mit dabei ist meistens auch ein VoIP-Anschluss für Telefonate. Preislich sind die Anschlüsse etwa vergleichbar mit den entbündelten DSL-Anschlüssen. Wichtig ist aber: Nicht über jeden Kabelanschluss ist Internet auf jeden Fall möglich - über die Verfügbarkeit kann der jeweilige Kabelnetzbetreiber Auskunft geben.



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