Q-Cells setzt auf Wachstumsmarkt Asien - mehr Export

dpa
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Thalheim/Wolfen (dpa) - Der börsennotierte Hersteller von Solarzellen, die Q-Cells AG aus Wolfen-Thalheim (Landkreis Bitterfeld), will auf dem Wachstumsmarkt Asien verstärkt Fuss fassen. In Hongkong eröffnete das Unternehmen mit der Q-Cells Asia Limited eine Niederlassung. Dies sei ein wichtiger Baustein in der Vertriebsstrategie von Q-Cells. "Wir wollen unsere Exportquote von derzeit 35 auf über 50 Prozent im Jahr 2008 deutlich erhöhen", sagte Q-Cells-Vorstand Anton Millner am Montag zu den Zielen der Firma.

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Ostasien gehöre neben Südeuropa und den USA zu den bedeutendsten Wachstumsmärkten der Photovoltaik-Branche. Q-Cells beliefere bereits heute Hersteller von Photovoltaikmodulen in Japan, Südkorea, China, Thailand, Hongkong, Taiwan und Indien mit Solarzellen. Die Märkte in Asien stünden mit Ausnahme des Solarpioniers Japan allerdings noch ganz am Anfang ihrer Entwicklung. "Viele Regierungen im asiatischen Raum haben erkannt, dass der massiv steigende Energiebedarf in ihren Ländern auf Dauer nur mit dem Einsatz erneuerbarer Energien gedeckt werden kann", meinte Uwe Bauer, Niederlassungsleiter in Hongkong.

Q-Cells mit über 700 Beschäftigten ist nach eigenen Angaben der weltweit größte konzernunabhängige Hersteller von Solarzellen. Kerngeschäft der Firma ist die Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von mono- und multikristallinen siliziumbasierten Solarzellen. In weniger als fünf Jahren hatte sich das Unternehmen zu einem führenden Solarzellenhersteller in Europa und weltweit entwickelt.

Q-Cells war bislang nach eigenen Angaben nur mit einem Vertriebs- und Einkaufsbüro in China vertreten. Für die Niederlassung in Hongkong mit derzeit zwei Mitarbeitern sei mittelfristig geplant, von dort aus zum Beispiel die Sicherung von Rohstoffen im asiatischen Raum zu organisieren.

Die Deutsche Börse hatte die Q-Cells AG Anfang Dezember 2005 in den Technologieindex TecDAX aufgenommen. Dieser Index bildet die 30 größten Technologieunternehmen unterhalb des DAX ab, die im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet sind.



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