Pumpspeicher-Kraftwerk Goldisthal geht in Dauerbetrieb
dpa
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Goldisthal (dpa/th) - Der Energiekonzern Vattenfall nimmt Deutschlands grösstes Pumpspeicher-Kraftwerk im thüringischen Goldisthal in Dauerbetrieb. In die Wasserkraftanlage, die bei hohem Verbrauch zusätzlichen Strom ins Netz einspeist, flossen in den vergangenen sechs Jahren 620 Millionen Euro. Thüringens Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz (CDU) will am Donnerstag (28. Oktober) die offizielle Betriebserlaubnis erteilen.
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Das Pumpspeicher-Kraftwerk Goldisthal gilt als "grösste Batterie Deutschlands". In Zeiten niedrigen Stromverbrauchs, in der Regel nachts, wird am Fuss des Berges gestautes Wasser des Flusses Schwarza nach oben gepumpt. Bei Bedarf wird es durch Stollen abgelassen und treibt die Turbinen an. Mit der Kraft des gespeicherten Wassers kann die Anlage auf Knopfdruck rund acht Stunden lang so viel Energie liefern wie ein mittelgrosses Kohle- oder Atomkraftwerk. Ein gefülltes Oberbecken reiche beispielsweise aus, um Thüringen einen Tag lang mit Strom zu versorgen, sagte Häge. Etwa 50 Angestellte steuern und warten den Kraftprotz.
Die riesige Anlage, für die es bereits Mitte der 60er Jahre erste Planungen in der DDR gab, umfasst zwei Wasserbecken mit einem Fassungsvermögen von insgesamt 30 Millionen Kubikmetern und eine in den Berg gebaute Maschinenanlage. Die vier Turbinen, die nun komplett geschaltet werden, können eine Leistung von 1060 Megawatt entwickeln.
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