Presse: Kein Aufsichtsratssitz für RWE bei Stromkonzern TGK-2

dpa
Bild: Stromleitungen


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Moskau (dpa-AFX) - Der Essener Energiekonzern RWE wird einem Pressebericht zufolge nicht im Aufsichtsrat des russischen Stromerzeugers TGK-2 vertreten sein. Der wahrscheinliche russische Joint-Venture-Partner Sintez habe nur eigene Leute für den Aufsichtsrat von TGK-2 vorgeschlagen, berichtet die russische Wirtschaftszeitung "Wedomosti" (Dienstagausgabe). Dies deute auf Probleme in dem geplanten Gemeinschaftsunternehmen hin. Das Kontrollgremium von TGK-2 solle am 8. Juli gewählt werden, heißt es. Ein RWE-Sprecher wollte am Dienstag dazu keine Stellung nehmen.

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Sintez hatte bei der Ausschreibung den Zuschlag für einen 43-Prozent-Anteil an TGK-2 bekommen. RWE will 51 Prozent an dem geplanten Joint Venture mit Sintez übernehmen und muss insgesamt 19 Milliarden Rubel (515 Mio Euro) für die Kontrolle über TGK-2 und dessen 16 Heizkraftwerke zahlen. Zuletzt hatte RWE russische Vorwürfe zurückgewiesen, der Essener Konzern sei mit den Zahlungen für TGK-2 im Rückstand. Für die Zahlungen sei derzeit nicht RWE selbst, sondern Sintez zuständig, sagte die Sprecherin Ende Mai. RWE müsse erst an Sintez zahlen, sobald die TGK-2-Anteile in das geplante Gemeinschaftsunternehmen eingebracht worden seien.


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