Presse: Französische Areva könnte mehr als 20 Atomkraftwerke bis 2012 verkaufen

dpa
Bild: Stromleitungen


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Paris (dpa) - Der staatliche französische Atomtechnik-Konzern Areva könnte nach einem Pressebericht bis zum Jahr 2012 mehr als 20 Atomkraftwerke in alle Welt verkaufen. Wenn alle laufenden Gespräche zu einem Ergebnis führten, sei die Größe realistisch, schreibt "Les Echos" (Mittwochausgabe) ohne Nennung von Quellen. Areva hatte zum Wochenanfang in China den Bau zweier Atomkraftwerke vom Typ des Europäischen Druckwasserreaktors (EPR) festgemacht. An dessen Entwicklung war auch Siemens beteiligt.

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China gilt als der derzeit größte Markt für neue Kernkraftwerke. Wie die Zeitung schreibt, hofft Areva bis zum Endes des Jahres 2008 auch auf Zuschläge in Südafrika und Brasilien und auf längere Sicht auf eine Renaissance der Kernkraft in Großbritannien und den USA. Areva hat im US-Unternehmen Westinghouse, das zum japanischen Technologiekonzern Toshiba gehört, aber einen starken Konkurrenten.

Unter Berufung auf einen Areva-Manager schreibt "Les Echos", das Unternehmen müsse in neue Kapazitäten investieren, um in der Lage zu sein, 10 Reaktoren gleichzeitig zu bauen. Bislang hat Areva 4 Kraftwerke vom Typ ERP zum Stückpreis von 1,5 Milliarden Euro verkauft. Neben den beiden in China wird ein Reaktor in Finnland und einer in Frankreich gebaut.



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