Presse: Emissionszertifikate bringen doppelt so viel Geld wie geplant

dpa
Bild: Stromleitungen


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Düsseldorf (dpa-AFX) - Der Bund rechnet im laufenden Jahr laut einem Pressebericht mit mehr als doppelt so hohen Einnahmen aus der Versteigerung von CO2-Emissionszertifikaten wie bislang geplant. Dies gehe aus einer Stellungnahme des Bundesumweltministeriums zu einer Anfrage der FDP-Fraktion hervor, berichtet die "Rheinische Post" (Mittwoch).

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"Auf Basis des bisher erzielten Durchschnittspreises würden bei einer Gesamt-Veräußerungsmenge von 40 Millionen Berechtigungen Erlöse von etwas über 900 Millionen Euro erzielt", zitiert die Zeitung aus dem Papier.

Dem Bericht zufolge lag der Durchschnittspreis für die Zertifikate im Mai bei durchschnittlich 22,77 Euro. Von Januar bis Mai 2008 habe der Bund aus den Zertifikaten 422 Millionen Euro eingenommen und damit den Etat-Ansatz von 400 Millionen Euro für das Gesamtjahr bereits übertroffen. Die FDP-Bundestagsabgeordnete Gudrun Kopp forderte in der "Rheinischen Post", die Zusatzeinnahmen müssten den Verbrauchern "durch eine Senkung der Ökosteuer auf Strom zurückgegeben werden". Die klimapolitische Lenkungswirkung wäre davon nicht betroffen.



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