Presse: BenQ will Handy-Produktion verkaufen
dpa | 20.09.2006
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München (dpa) - Der Handy-Hersteller BenQ Mobile will laut einem Bericht des "manager magazins" seine Produktion von Mobiltelefonen an einen Auftragsfertiger verkaufen. Schon seit zwei Monaten werde mit der taiwanesischen Foxconn sowie dem US-Unternehmen Jabil über die BenQ-Fabriken in Europa und Asien verhandelt, hieß es in dem Bericht, den das Magazin am Mittwoch vorab veröffentlichte. BenQ wollte den Bericht nicht kommentieren. "Dies sind Spekulationen, an denen wir uns nicht beteiligen", sagte ein Sprecher.
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Dem "manager magazin" zufolge ist die Produktion bei BenQ Mobile bei weitem nicht ausgelastet. Deshalb solle die Fertigung in Mexiko demnächst eingestellt werde. In China stehe ein großes Werk zur Disposition.
BenQ hatte im Sommer bereits den Abbau von mehr als 500 Arbeitsplätzen in Deutschland angekündigt. Es ging dabei um 277 Beschäftigte der Zentrale in München und 250 externe Mitarbeiter in München sowie dem Werk im nordrhein-westfälischen Kamp-Lintfort. BenQ hatte in Deutschland rund 3100 fest angestellte Mitarbeiter. Für die Produktion in Kamp-Lintfort und Bocholt gilt noch bis Ende des Jahres ein Ergänzungstarifvertrag. Die weitere Zukunft der Arbeitsplätze hänge vom Erfolg der neuen Modelle ab, hatte es im Sommer geheißen.
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