Posch: Breitbandausbau auf ländlichen Gebieten vorangetreiben
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Wiesbaden - Nach dem Willen von Hessens Wirtschaftsminister Dieter Posch (FDP) soll ein Teil der Erlöse aus der Versteigerung der Frequenzen für mobiles Internet für den Ausbau des Breitbandnetzes verwendet werden. Posch habe nach eigenen Angaben einen entsprechenden Beschlussvorschlag für die Wirtschaftsministerkonferenz in der kommenden Woche eingebracht.
"Der Ausbau einer breitbandigen Versorgung in Deutschland und Hessen ist eines der bedeutendsten Infrastrukturvorhaben dieses Jahrzehnts. Hiervon hängt nicht zuletzt die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen und des Standorts ab", betonte Posch. Gerade für den Erhalt der Wirtschaftskraft in ländlichen Gebieten sei eine schnelle Internetverbindung nötig.
Posch sagte, für diese Investitionen würden Milliarden benötigt. Die Erlöse aus der jüngsten Frequenzversteigerung durch die Bundesnetzagentur im Mai in Höhe von rund 4,38 Milliarden Euro könnten zum Teil zweckgebunden dafür ausgegeben werden.
Die Bundesregierung sieht nach Angaben des Ministers bis 2014 einen Ausbau des Breitbandnetzes mit 50 MBit pro Sekunde für drei Viertel aller Haushalte vor.
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