Polens Premier Tusk fordert neue Debatte über Ostsee-Pipeline

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Bild: palniki gazowe


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Osnabrück (AFP) - Angesichts der Georgienkrise hat der polnische Premier Donald Tusk gefordert, das Projekt der Ostsee-Gas-Pipeline von Russland nach Deutschland noch einmal neu aufzurollen. Die Abhängigkeit von Russland durch Projekte dieser Art dürfe nicht noch größer werden, sagte er der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstagsausgabe).

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"Wir sollten schon jetzt ein Zeichen für den Ausbau alternativer Versorgungsquellen setzen. Dann können die Russen keinen Druck ausüben", sagte Tusk.

Ein gemeinsames Vorgehen der EU zur Sicherung der Energieversorgung sei "absolut notwendig". Hier sollte es keine Alleingänge geben. "Die Europäer sollten sich fragen, wie sie sich zumindest teilweise vom russischen Gas- und Erdöldiktat unabhängig machen könnten", sagte Tusk.

Die Pipeline wird nach Einschätzung von Eon-Ruhrgas Ende 2011 funktionstüchtig sein. Das Betreiber-Konsortium Nord Stream wird vom russischen Energiegiganten Gazprom angeführt, der 51 Prozent hält, während Eon Ruhrgas und die Wintershall-Holding je 20 Prozent und die niederländische Gasunie neun Prozent besitzen.



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