Plambeck verkauft 30 deutsche Windparks an australischen Konzern

dpa
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Cuxhaven (dpa) ­ Die Plambeck Neue Energien AG hat nach eigenen Angaben 30 geplante Windparks in Deutschland an den australischen Konzern Babcock Brown Wind Partners verkauft. Das Geschäft habe ein Volumen von rund 400 Millionen Euro, teilte der Cuxhavener Windparkbetreiber am Mittwoch mit. Plambeck werde die Parks zusammen mit 180 Windenergieanlagen und einer Gesamtleistung von mehr als 300 Megawatt bis 2008 in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Brandenburg errichten.

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Der Rahmenvertrag sichert nach Unternehmensangaben das Kerngeschäft des Windpark-Betreibers und die damit verbundenen Arbeitsplätze für die kommenden drei Jahre. Für den Vertrag mit Babcock nutzt Plambeck nach eigenen Angaben Windpark-Standorte, die in den vergangenen Jahren bereits geplant und vorbereitet wurden. Das Cuxhavener Unternehmen baut die Parks und verkauft sie dann zu festgelegten Preisen an die Australier. Anschließend soll Plambeck die Betriebsführung der Parks übernehmen.

Im vergangenen Jahr hatte Plambeck die Zahl der Beschäftigten auf rund 140 nahezu halbiert. Das Unternehmen rechnet für mindestens zehn Jahre mit kontinuierlichen Umsätzen und Erträgen aus der Betriebsführung der Windparks. Den Zulieferunternehmen von Plambeck garantiere der Anschluss einen Umsatz in Höhe von mehreren hundert Millionen Euro, hieß es.

Babcock Brown Wind Partners ist nach eigenen Angaben seit 2005 an der australischen Börse geführt und auf die Investition in Windparks spezialisiert. Zur Zeit ist das Unternehmen in Deutschland an Windparks in Wachtendonk und Bocholt in Nordrhein-Westfalen beteiligt. Die übrigen der insgesamt 16 Windparks befinden sich in Spanien, Australien und den USA.

Für Plambeck ist der Vertrag mit Babcock einer der größten bisherigen Abschlüsse. Bei einem Umsatz von 68 Millionen Euro erwirtschaftete der Windparkbetreiber in der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit des Konzerns 2005 ein Minus von 2,6 Millionen Euro. Im Vorjahr betrug der Verlust 145,3 Millionen Euro bei 58,3 Millionen Euro Umsatz. Details der Geschäftsentwicklung 2005 will das Unternehmen am Donnerstag während einer Bilanzpressekonferenz in Frankfurt vorstellen.



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