Plambeck verkauft 30 deutsche Windparks an australischen Konzern
Im vergangenen Jahr hatte Plambeck die Zahl der Beschäftigten auf rund 140 nahezu halbiert. Das Unternehmen rechnet für mindestens zehn Jahre mit kontinuierlichen Umsätzen und Erträgen aus der Betriebsführung der Windparks. Den Zulieferunternehmen von Plambeck garantiere der Anschluss einen Umsatz in Höhe von mehreren hundert Millionen Euro, hieß es.
Babcock Brown Wind Partners ist nach eigenen Angaben seit 2005 an der australischen Börse geführt und auf die Investition in Windparks spezialisiert. Zur Zeit ist das Unternehmen in Deutschland an Windparks in Wachtendonk und Bocholt in Nordrhein-Westfalen beteiligt. Die übrigen der insgesamt 16 Windparks befinden sich in Spanien, Australien und den USA.
Für Plambeck ist der Vertrag mit Babcock einer der größten bisherigen Abschlüsse. Bei einem Umsatz von 68 Millionen Euro erwirtschaftete der Windparkbetreiber in der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit des Konzerns 2005 ein Minus von 2,6 Millionen Euro. Im Vorjahr betrug der Verlust 145,3 Millionen Euro bei 58,3 Millionen Euro Umsatz. Details der Geschäftsentwicklung 2005 will das Unternehmen am Donnerstag während einer Bilanzpressekonferenz in Frankfurt vorstellen.
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