Plambeck Neue Energie rutscht tief in die roten Zahlen
dpa
Cuxhaven (dpa) - Das Cuxhavener Windkraft-Unternehmen Plambeck
Neue Energien AG schreibt im laufenden Jahr bislang tiefrote Zahlen.
Da einige Windparks nicht wie geplant realisiert werden konnten, habe
der Konzern in den ersten drei Quartalen einen Verlust von 149,9
Millionen Euro (2003: minus 0,3 Mio Euro) hinnehmen müssen, sagte ein
Sprecher des Unternehmens am Dienstag. Der Umsatz ging von 60,8
Millionen auf 25,1 Millionen Euro zurück. Der Konzern wolle sich nun
auf das Kerngeschäft Windenergie konzentrieren und 2006 wieder die
Gewinnzone erreichen, hieß es.
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Die Verluste sind nach Angaben des Unternehmenssprechers Folge
verschlechterter Rahmenbedingungen für die Windkraftnutzung in
Deutschland. Plambeck habe einige bereits in der Bilanz enthaltene
Windparks nicht realisieren können, weil deren Betrieb durch
geringere Erlöse nicht mehr wirtschaftlich gewesen sei. Dies habe
seine Ursache in der Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes
(EEG).
Die Turbulenzen um die Förderung der Windenergie hatten bei Plambeck auch personelle Konsequenzen. Am Standort Cuxhaven sei 20 der 115 Beschäftigten betriebsbedingt gekündigt worden, sagte der Sprecher. Außerdem werde Plambeck bis zum Jahresende das Tochterunternehmen Plambeck Solartechnik verkaufen.
Trotz der Schwierigkeiten plant Plambeck bis zum Jahresende den Bau von Windparks mit einer Gesamtleistung von 73 Megawatt (2003: 59 Megawatt). Bis 2006 will das Unternehmen die jährlich neu installierte Leistung auf bis zu 180 Megawatt steigern und dadurch wieder schwarze Zahlen schreiben.
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