Photovoltaik: Einspeiseverträge genau prüfen
Das sei „alles nur reine Schikane zur Verunsicherung der Anlagenbetreiber“, sagt Dr. Sebastian Fasbender, Pressesprecher des Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW-Solar) dem Fachmagazin. Verweigert ein Besitzer die Unterschrift, drohen ihm die Konzerne bisweilen sogar mit Nichtanschluss oder verweigern letztendlich komplett den Anschluss ans Netz. Fasbender verweist aber darauf, dass die Netzbetreiber laut EEG verpflichtet sind, den Strom abzunehmen und die Einspeisevergütung zu zahlen.
Die Energieversorger sehen derzeit noch wenig Handlungsbedarf, berichtet die „photovoltaik“. Bei RWE heißt es, man wolle den Änderungsbedarf erst nach Inkrafttreten der EEG-Novelle im Januar 2009 prüfen. Die Branchenverbände raten deshalb grundsätzlich von einem Abschluss ab oder empfehlen, vor einer Unterschrift den Vertrag genau juristisch prüfen zu lassen, um Nachteile zu vermeiden. Denn ist der Vertrag erstmal unterzeichnet, ist er grundsätzlich juristisch bindend, auch wenn nachteilige Regelungen im Vergleich zum EEG enthalten sind.
- Alles über Ökostrom
- Ökostromrechner
Weitere Nachrichten vom 06.08.2008
- Studie zur Netzqualität: Jedes zehnte Handy-Gespräch mangelhaft
- Techem startet mit Umsatzplus
- Stromversorger bietet speziellen 1. FC Kaiserslautern-Tarif an
- freenet-Mitarbeiter gegen Zerschlagung des Konzerns
- Regierung bekennt sich zu Atomausstieg für laufende Wahlperiode
- Erstes deutsches Schilfheizkraftwerk
- Google startet neuen Web-Analyse-Dienst
- freenet: Mit nur einem Vertrag drei Handys nutzen
- Forscher wollen im Streit um Arktis-Ansprüche vermitteln
- OMV gibt feindliche Übernahme der ungarischen MOL auf
- Auszählungsfehler bei Yahoo!-Hauptversammlung: Mehr Proteststimmen
- Ansturm: Hamburg kürzt Förderungen aus Klimaschutzprogramm
- Ölpreise sinken weiter

